Gemeinsame Presseerklärung der CDU-Abgeordneten aus Charlottenburg-Wilmersdorf
Richtige Entscheidung zur Verkehrsraumaufteilung in der Kantstraße
Die sechs direkt gewählten CDU-Abgeordneten aus Charlottenburg-Wilmersdorf – Stefan Häntsch, Ariturel Hack, Aldona Niemcyzk, Sandra Khalatbari, Peer Mock-Stümer und Stefanie Bung – begrüßen ausdrücklich die Entscheidung der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt zur neuen Verkehrsraumaufteilung in der östlichen Kantstraße:
„Mit der angestrebten verkehrsrechtlichen Anordnung von Senatorin Ute Bonde wird endlich Klarheit geschaffen über das zukünftige Aussehen und die Ausgestaltung der Kantstraße. Das ist eine eindeutige Entscheidung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger vor Ort!
Der „Pop-up-Radweg“ war zu Hochzeiten der Corona-Pandemie 2020 als Provisorium eingerichtet worden. Bereits damals gab es ausdrückliche Warnungen der Berliner Feuerwehr zum fehlenden Brandschutz in den oberen Etagen der Wohnhäuser. Seitdem besteht für die Mieterinnen und Mieter eine reale Gefahr für Leib und Leben.
Die Neusortierung der Fahr- und Parkspuren in der östlichen Kantstraße entspricht der durchgängig bestehenden Realität im westlichen Teil der Kantstraße. Deshalb greift die Argumentation des Verkehrsstadtrates von Charlottenburg-Wilmersdorf, wonach die Gefahrenlage für die Radfahrerinnen und Radfahrer durch die Entscheidung wesentlich erhöht werde, nicht.
Auch eine gemeinsame Fahrspur für Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer einerseits und Busverkehr andererseits existiert bereits provisorisch in der westlichen Kantstraße aufgrund der gegenwärtig schwierigen verkehrlichen Situation rund um das Dreieck Funkturm. Bereits im Jahr 2023 hatte es aufgrund der Kaiserdamm-Sperrung bereits für mehrere Monate eine gemeinsame Fahrrad-/Bus-Spur in der westlichen Kantstraße gegeben.
Wir sind uns einig, dass eine zügig Umsetzung sehr zu begrüßen ist. Zugleich hoffen wir, dass sich der Verkehrsstadtrat nicht aus ideologischen Gründen gegen diese sinnvolle Lösung sperrt und Bezirks- und Landesebene gemeinsam an einem guten Ende für den markierungstechnischen Irrsinn in der östlichen Kantstraße gelegen ist.“